Sucht im Alltag – ein Leben mit und ohne Harald

Wir geben der Sucht heute einen Namen

Wenn Deine Sucht Dein täglicher Begleiter ist, verdrängt sie damit über kurz oder lang alle anderen Begleiter. 

Deine Sucht bestimmt Deinen Alltag

Stell Dir Deine Sucht einmal bildlich vor, gib ihr oder ihm einen Namen.

Nennen wir sie Harald.

Harald ist eifersüchtig, er ist hin und wieder sogar gemein und er möchte absolut immer im Mittelpunkt stehen. Zudem hat Harald noch die dümmsten und waghalsigsten Ideen. Harald ist quasi das Kind, damals in der Schule, mit dem Du niemals spielen durftest, weil es kein guter Umgang war.
Aber Harald weicht Dir nun nicht mehr von der Seite. Er ist immer da. Doch nur Du kannst ihn sehen.

Er fährt mit Dir zur Arbeit, „ihr“ verbringt Deine komplette Freizeit zusammen und manchmal folgt er Dir sogar auf die Toilette. Er ist ein bisschen wie ein imaginärer Freund, nur dass er eigentlich Dein imaginärer Feind ist. Allerdings als Wolf im Schafspelz.
Ihr geht gemeinsam durch gute und schlechte Zeiten und manchmal ist er Dir wirklich eine Stütze. Denn egal wie mies der Tag gelaufen ist, Harald ist für Dich da.
Es ist vollkommen nachvollziehbar, dass Du Dich auch manchmal darüber freust.

Doch leider nimmt er Einfluss auf alle Deine Entscheidungen. Er sagt Dir, dass Du nochmal los zum Supermarkt musst, um Dir etwas „Gutes“ zu tun.

Er entscheidet, wann Du schläfst, was Du isst und mit wem Du Dich triffst. Und alle diese Entscheidungen erscheinen auf den ersten Blick nicht immer verkehrt. Oft macht es auch einen riesen Spaß mit ihm.

Fakt ist aber, dass es nicht mehr Deine eigenen Entscheidungen sind.

Sich von einer Sucht zu lösen, kann wie eine Trennung schmerzen.

Auch wenn Harald Dir im Großen und Ganzen nicht gut tut, darfst Du ihn vermissen. Diese Trennung ist endgültig und das tut erst mal weh. Dein Leben wird sich ohne Harald verändern. Du darfst nicht nur wieder alleine Deine Entscheidungen fällen, Du musst es sogar und das kann sehr gemischte Gefühle in Dir auslösen.

Führ Dir einmal Deine Zukunft mit Harald vor Augen. Er ist so einnehmend, dass Du kaum noch Zeit für Deine Freunde haben wirst. Du wirst Deine Familie vernachlässigen, Deine Arbeit. Harald wird immer bestimmender, bis er Dich völlig unter seiner Kontrolle hat. Er wird Dich zu Aktionen zwingen, die Du früher nie für möglich gehalten hättest. Aktionen die nicht zu Dir passen.

Aber er wird nie die Konsequenzen dafür übernehmen. Damit stehst Du alleine da.
Wie eingangs bereits erwähnt, Harald ist kein guter Umgang. Er ist nicht Dein Freund.

Umso länger er bei Dir ist, umso schwerer wird die Trennung. Ähnlich wie in einer Beziehung. Nach zwei bis drei Dates hat man meist noch keine so enge Bindung aufgebaut, dass man wirklich trauert, wenn es dann doch nicht geklappt hat.

Nach etlichen Jahren sieht das ganze schon anders aus. Man hat gemeinsame Anschaffungen, einen gemeinsamen Alltag etc.

An welchem Punkt stehst Du grade mit Deinem persönlichen Harald?

Der Vorteil an Harald ist, dass „ihr“ keine gemeinsamen Anschaffungen habt, „ihr“ habt keine Kinder, nicht mal ein Haustier.
Es gibt eigentlich gar kein „ihr“. Es gibt Dich.
Harald war nur ein Teil, der im Laufe Deines Lebens eine Art Begleiter wurde. Er ist nicht Du.

Kehre zurück zu Deiner Natürlichkeit.

Hier hat er keinen Platz. Hier gibt es nur Dich und das ist gut und richtig so.

Natürlichkeit ist auch das Stichwort, das mich zur Weiss-Methode bringt. Genau darum geht es bei der Weiss-Methode.
Deshalb kommt die Weiss-Methode auch vollkommen ohne Nadeln oder ähnliches aus. Sie unterstützt Dich dabei, wieder zurück zu Deiner Natur zu kommen.

Von Natur aus, ist der Mensch nicht süchtig nach ungesunden Substanzen.

Hier setzt die Weiss-Methode an. Sie bringt Dich zurück zu Deinem Ursprung.

Hier findest Du häufig gestellte Fragen zur Weiss-Methode:

Auch wenn es selbstverständlich ist, möchten wir es an dieser Stelle einmal erwähnen. Dieser Beitrag bezieht sich natürlich nicht auf Menschen mit dem Namen Harald. Der Name ist nur ein Beispiel und bezieht sich ausdrücklich auf keine bestimmte Person.

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