Die Süßigkeitenberge sind Vergangenheit und ich bin 20 Kilo leichter.

13. November 2008 – an diesem Tag aß Stefanie Müller ihren letzten Doppelschoko-Muffin mit Sahnefüllung. Es sollte mehr symbolischen Wert haben. Dass dies wirklich der Letzte sein würde, glaubte sie damals noch nicht.

Als sie von der Zuckerentwöhnung las, wurde die Journalistin neugierig. Von so etwas hatte sie bis dato noch nie gehört. Doch genau da lag ihr eigentliches Problem: Bei Stress schwanden die Schokoladenvorräte immer so schnell von ihrem Schreibtisch, dass sie gar nicht mehr hinschauen wollte. Die Hosen kniffen täglich mehr und sie musste bei H&M Hosengröße 38 plus X kaufen. Diese Unzufriedenheit und das Unwohlsein änderten aber nichts daran, dass die Süßigkeiten weiterhin kamen und gingen. Also schlug das Angebot der Zuckerentwöhnung dementsprechend bei ihr ein. Ein Versuch war es ihr wert und so stand sie am 13. November 2008 vor der Tür des Weiss Instituts. Die Weiss-Therapie ist eine einzigartige Behandlungsmethode, um Menschen durch energetische Arbeit an der Aura von ungewünschten Gewohnheiten zu befreien. Entwickelt wurde sie von Amir Weiss, dem Experten in Suchtfragen.

Ein ganz neues Lebensgefühl

Nach einem längeren Gespräch, in dem Amir Weiss Stefanie Müller erklärte, was genau das Problem bei Stressessern ist und dass der Konsum von Zucker es eigentlich nur schlimmer macht, ging es ans Eingemachte. Dabei war es völlig unspektakulär: Keine Schmerzen, völlig bei Bewusstsein und ohne Medikamente oder Ähnliches. Auf einem Stuhl sitzend mit geschlossenen Augen ging Amir Weiss um Stefanie Müller herum, berührte Energiepunkte an Schulter und Leiste und schnipste leise mit den Fingern. Obwohl sie wegen der ungewohnten Behandlungsmethode skeptisch war, überzeugte sie schließend schlichtweg der Erfolg. Seit der Sitzung hat sie kein Stück Zucker mehr angefasst: Weder die Weihnachtskekse ihrer Oma noch das wunderbarste Dessertbuffet reizen sie mehr.

Die Lust darauf ist einfach weg, ohne Verzicht und Überwindung – einfach weg. Zwar meinen viele, dass man ohne Süßes ein Stück Lebensqualität aufgibt, doch Stefanie Müller sieht das anders: „Seit der Behandlung fühle ich mich großartig, mein Körper fühlt sich viel besser an ohne die ständige Zuckerzufuhr. Amir hat irgendetwas in mir wieder in Ordnung gebracht – alles wieder im Lot, sozusagen. Außerdem bin ich inzwischen zwölf Kilo leichter, ohne einen Tag zu hungern oder auf etwas zu verzichten, Heißhungerattacken auf Süßes oder Fettiges kenne ich nicht mehr. Ganz klar, was während der zehn Minuten im Behandlungsraum mein Leben verändert hat, wird mir wahrscheinlich nie werden. Aber es gibt wohl doch mehr zwischen Himmel und Erde, als wir Menschen uns vorstellen können.“

Stefanie M.,
München