Erschienen in der Zeitschrift Vita leben, 11/2016:

Kennen Sie das? Sie können nicht von der Schokolade lassen, die Tafel löst sich quasi in Minutenschnelle vor Ihren Augen auf. Und irgendwie haben Sie immer noch nicht genug – Sie begeben sich auf die Suche nach süßem Nachschub. „Zuckersucht“ nennt die Wissenschaft diesen ungebremsten Drang nach Süßem, der oft in Krankheit und Übergewicht mündet und normalerweise schwer behandelbar ist. Normalerweise. Der israelische Heiler Amir Weiss hat eine Methode entwickelt, die Sucht-Informationen in der Aura inaktiv stellt, was zu einem sofortigen Desinteresse oder einer Gleichgültigkeit gegenüber dem jeweiligen Suchtmittel führt.

Noch nie in der Geschichte der Mensch­heit war der Pro-Kopf-Verbrauch von raffiniertem Zucker so hoch; die Deut­schen nehmen mittlerweile im Schnitt 36 kg pro Jahr zu sich. Um sich bewusst zu machen, was das heißt: Ein Stückchen Würfelzucker wiegt zirka drei Gramm, somit nimmt ein Deutscher im Jahr 12.000, in Worten ZWÖLFTAUSEND Stückchen Würfelzucker zu sich. Auf 365 Tage des Jahres gerechnet ist das ein täglicher Konsum von 33 Stück Würfelzucker. Würde Ihnen 33 Stück Zucker zum Essen anbieten, würden Sie ihn für verrückt erklären, vielleicht sogar fragen: „Willst du mich vergiften?“ Und trotzdem bringen wir es fertig, Zucker in raffinierten Verkleidungen (die Torte, die Schokolade, die Cola oder die Limo, etc.) in hohen Mengen zu konsumieren.

Wie raus aus dem Teufelskreis?

Bei dem Versuch zuckerfrei zu leben, wie etwa der Verzicht auf Süßigkeiten während einer Diät, stellt man schnell fest, dass entzugsähnliche Symptome auftreten, wie zittrige Hände, Reizbarkeit und das große Verlangen nach Zucker, welchem selten lange Stand gehalten werden kann. Eine Parallele des Zuckers zu Drogen wird häufig deswegen hergestellt, da viele Drogen ähnliche Glückshormone aktivieren, so wie sie bei Zuckerkonsum im Gehirn ausgeschüttet werden. Gleichzeitig verbinden viele Menschen mit Essen eine emotionale Komponente wie etwa Trost oder Belohnung und dabei ist es kein Zufall, dass hier weniger die Möhre als der Schokoladenriegel zum Einsatz kommt.

Es ist ein Teufelskreis, der nur schwer zu durchbrechen ist!

Die Weiss-Methode schafft eine Gleichgültigkeit gegenüber Zucker-Produkten

Immer mehr Menschen erkennen die fatalen Auswirkungen des raffinierten Zuckers, der mittlerweile im Großteil der industriell gefertigten Lebensmittel enthalten ist, und lassen sich mit der Weiss-Methode behandeln. Und das sehr erfolgreich!

Der israelische Heiler Amir Weiss entwickelte die Methode bereits in den späten achtziger Jahren. Sie stellt Gewohnheits- und Suchtkreisläufe erfolgreich inaktiv. Die Weiss-Methode legt dabei zugrunde, dass jeden Menschen ein elektromagnetisches Feld (Aura) umgibt – ähnlich wie unser Planet von einer Atmosphäre umgeben ist.

In dieser Aura hinterlassen Gedanken, Gefühle, Emotionen und unsere Tätigkeiten tagtäglich Signale. Wird etwas oft gedacht, gefühlt oder getan, wird auch das Feld stärker. Das kann sich sehr positiv auf unser Leben auswirken, wenn es sich um konstruktive Gedanken oder Emotionen handelt. Es kann aber auch zur Belastung werden, wenn diese Gewohnheiten in Geist und Seele beginnen, gegen die Person zu wirken und Gedanken ins Rotieren kommen oder emotionale Endlos-Schleifen bilden.

Genau an dieser Stelle beginnt die Sucht. Unerwünschte Gedanken oder Emotionen, die wir nicht wahrhaben wollen, betäuben wir gern durch die verschiedensten Arten von Suchtmitteln. Das können Alkohol, Nikotin oder harte Drogen sein. Aber auch Industriezucker dient dem Gehirn zur Betäubung, indem er kurzfristige Glücksgefühle bereitet, die Stress oder unerwünschten Gedanken und Gefühle kurzfristig betäuben.

Die verblüffende Entdeckung, die Amir Weiss machte, ist, dass es über das feinstoffliche Feld des Menschen möglich ist, selbst ausgeprägte Gewohnheiten so stark zu beruhigen, dass eine Person bereits nach einer Behandlung keinen Bedarf mehr nach beispielsweise Industriezucker verspürt.

Eine Patientin berichtete von dem Phänomen, dass sie am Morgen nach ihrer Zuckerentwöhnung an den Kühlschrank ging, und gewohnheitsmäßig fasste ihre Hand nach dem Marmeladenglas. Und dann – so ihre Worte – „beobachtete ich mich dabei, wie die Hand sich wie von selbst, ohne mein Zutun, zurückzog“.

Andere erfolgreich Behandelte berichten nach der Zuckerentwöhnung, dass sie einfach keine Lust mehr auf Süßes haben und selbst ohne jegliche Diät stark abnehmen. Was nicht verwunderlich ist, wenn die großen Mengen an Industriezucker wegfallen, die jeder Bundesbürger zu sich nimmt – laut Schätzung durchschnittlich 100 Gramm täglich. Und das schafft schlussendlich ein verbessertes Wohlbefinden, mehr Vitalität, und ein rundum gesünderes Leben.

Artikel als PDF lesen.