Weiss-Institut- 2022 raucht wieder ein Drittel der Deutschen Bevölkerung! Wie komme ich aus dieser Suchtfalle heraus?

Weiss-Institut- 2022 raucht wieder ein Drittel der Deutschen Bevölkerung! Wie komme ich aus dieser Suchtfalle heraus?

Im Weiss-Institut finden Sie einen Weg heraus aus der Stress-Rauch-Stress-Falle

Laut Langzeitstudie „Deutsche Befragung zum Rauchverhalten“ (Debra) steigt der Konsum von Rauchwaren auch 2022 weiter an!

Düsseldorf: „ Ein Drittel qualmt: Der Anteil der Raucher in Deutschland steigt weiter. Er liegt derzeit bei den Menschen über 14 Jahren bei fast 33 Prozent, wie aus der repräsentativen Langzeitstudie „Deutsche Befragung zum Rauchverhalten“ (Debra) hervorgeht.“

„Vor der Corona-Pandemie (Ende 2019 und Anfang 2020) lag der Anteil der Raucherinnen und Raucher in der Bevölkerung ab 14 Jahren noch bei etwa 26 bis 27 Prozent. Ende 2021 war die Quote dann schon auf 30,9 Prozent gestiegen. Es sei eine erschreckende Entwicklung, sagt der Epidemiologe und Debra-Leiter Daniel Kotz der Deutschen Presse-Agentur anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai 2022.”

Auch aufgrund weiter steigender Tabakpreise wünschen sich zurzeit immer mehr Menschen, mit dem Rauchen aufhören zu können. Das ist nicht nur aus Kostengründen eine gute Entscheidung. Denn gerade das Rauchen stresst den bereits gestressten Menschen, dessen Entscheidungsfreiheit durch das Empfinden, rauchen zu müssen, um sich entspannen zu können, zusätzlich noch mehr eingeschränkt wird.

Gesundheitliche Auswirkungen kommen hinzu, der morgendliche Husten, Kurzatmigkeit nach ein bis zwei Stockwerken Treppensteigen und andere unangenehme „Nebenwirkungen“, durch die der strapazierte Körper signalisiert, dass ihm das Rauchen nicht wohltut. Chronischer Nikotin-Konsum kann längerfristig auch ernsthafte Herz-Kreislauf und Lungen-Erkrankungen verursachen. 

Umso erstaunlicher ist es zu beobachten, wie schnell, leicht, gut und gern sich der ganze Mensch erholt, wenn es gelingt, mit dem Rauchen aufzuhören und dann nicht mehr zu dieser Gewohnheit und Sucht zurückzukehren. Vielleicht konnten auch Sie bereits diese Erfahrung genießen? Intensivierung des Geruchs- und Geschmack-Sinns, ruhigerer Nachtschlaf, Verbesserung des Atemvolumens, der Fitness und Leistungsfähigkeit insgesamt, reinere Haut, mehr Lebensfreude. Von diesen und noch mehr erstaunlichen Veränderungen berichten auch unsere Teilnehmer*innen nach ihrer Raucher-Entwöhnung im Weiss-Institut.

Das Rauchen ist eine von vielen Alltags-Gewohnheiten und Süchten unserer heutigen Zeit, in der die Menschen immer schneller, lauter, noch mehr konsumierend, anscheinend unersättlich nach der Befriedigung von gestern noch unbekannten Bedürfnissen streben, die uns von der Werbung auf allen Kanälen Tag und Nacht suggeriert werden. Auch daran haben wir uns gewöhnt. Dadurch gerät jedoch die Besinnung auf das eigentliche Leben, das in uns wohnt und Zeiten der Stille, Erholung und auch der psychischen Regeneration benötigt, immer mehr in Vergessenheit. Subjektiv spüren wir dann so etwas wie einen unbestimmten andauernden Stress, dessen Ursache nicht mehr erkannt und zugeordnet werden kann. 

Amir Weiss erforscht bereits seit 40 Jahren aus bioenergetischer Sicht den Teufelskreis von Stress und Sucht: „Es ist zunächst der alltägliche Stress, an den wir uns gewöhnt haben. Unbemerkt kann Stress selbst zur Sucht werden. Ohne permanente Spannung beginnt man sich zu langweilen und sucht zusätzliche Anregung. So beginnt eine Dauer-Überspannung. Das natürliche Bedürfnis, sich zu entspannen und auszuruhen, ist nicht mehr zu spüren und zu befriedigen. Und so steigt der Stresspegel weiter. Ein Teufelskreis, erst recht, wenn Menschen beginnen, mit Hilfe von Stimulanzien den Stress kontrollieren und vermindern zu wollen. Auf diese Weise entsteht ein Stress-Sucht-Stress-Kreislauf.“

Im Dezember 2020 hat Amir Weiss sein erstes Buch über seine Arbeit veröffentlicht: „Gewohnheiten ändern und Sucht loslassen“. Sein Buch ermutigt dazu, die Kraft zur inneren Freiheit gerade jetzt neu zu entdecken und das Abenteuer einzugehen, die Stress-Sucht-Falle hinter sich zu lassen. Er lädt dazu ein, ohne schädigende Stress-, Ess- und andere Gewohnheiten so zu sein, wie wir ursprünglich geschaffen sind, als einzigartige menschliche Wesen. Die Zeit des äußeren Stillstandes kann zu einer Zeit innerer Befreiung werden, um zu erkennen, was im eigenen Leben wirklich wichtig ist.  Zentrale Fragen können sein: Was bremst mein Leben? Welchen Ballast möchte ich abwerfen? Wodurch werden meine Lebensfreude, Gesundheit  und Verbundenheit mit anderen Menschen und  Natur eingeschränkt? Hier geht’s zum Buch.

Erfahren Sie auch auf unserer Webseite mehr darüber, wie das Weiss-Institut bei der Entwöhnung vom Rauchen Unterstützung anbietet. Das Weiss-Methoden-Seminar zur Raucherentwöhnung kann vor Ort an einem der Standorte des Weiss-Instituts in Deutschland, Österreich und der Schweiz wahrgenommen werden. Es kann auch am Telefon stattfinden, gerade jetzt ein leichter, schneller und praktischer Weg, der sich vielfach bewährt hat.  Hier finden Sie weitere Informationen und Videos zur Raucher-Entwöhnung mit der Weiss-Methode.

Ansprechpartnerin im Weiss-Institut für Presse-Mitteilungen: Christiane Schmidt

Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden. 

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Durch diesen Test können Sie mit nur 10 Fragen herausfinden, ob Sie zuckersüchtig sind.

Sind wir ganz unbewusst süchtig nach Zucker?

In diesem Beitrag geht es um die Ursprünge unserer Zuckersucht und die daraus resultierenden Folgen.

Buch von Amir Weiss zu Gewohnheiten und Sucht

Das erste Buch verfasst von Amir Weiss.
Gewohnheiten ändern und Sucht loslassen.
Wer oder was kontrolliert ihr Leben.

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Jetzt frei von Sucht leben und ungewollte Gewohnheiten ablegen

Gewohnheiten ändern und Sucht loslassen. Dieser Satz ist nicht nur der Titel des Buches von Amir Weiss, sondern spiegelt auch die Kompetenz wieder, mit der sich das Weiss-Institut seit 1986 befasst.

Sucht bekämpfen und frei leben

Jeder, der schon einmal in einer Sucht „gefangen“ war, weiß wie beschwerlich der Weg raus aus dieser Spirale ist.
Dieser Weg geht sehr oft mit Frust und Scham einher. Zumal in unserer Welt Zucker und Alkohol gesellschaftlich so anerkannt sind, dass der Verzicht oft mehr Rechtfertigung verlangt, als der Konsum.

Nun können wir schwer, mal eben kurz, die Gesellschaft ändern. Aber wir können unsere Art mit dieser Thematik umzugehen überdenken und unseren Teil dazu beitragen, dass die Zukunft anders wird.

Sich von einer Sucht zu befreien, stellt somit nicht nur eine innere, ganz persönliche Herausforderung dar, sondern sorgt in vielen Fällen auch im Außen für eine Konfrontation.
Wenn einem diese Hindernisse aber erst einmal bewusst sind, und der Wille dennoch geweckt ist, diese zu überwinden, ist der erste Schritt bereits getan.

Was sich die meisten Menschen gar nicht bewusst machen, ist dass dies der schwierigste Schritt von allen ist.

Die Entscheidung zu fällen, etwas verändern zu wollen, ist die wertvollste und wichtigste Entscheidung.

Es gibt da draußen unzählige Menschen, die noch nicht an diesem Punkt sind. Menschen die sich ihrer Sucht noch nicht bewusst sind oder den Willen zur Veränderung noch nicht verspürt haben.

Der Weg von einer ungesunden Gewohnheit, hin zu einer Sucht, ist meist schleichend.

Dieser wird leider viel zu oft erst viel zu spät wahrgenommen.
Wir befinden uns fortwährend in einem Prozess. Und die Erkenntnis, dass sich die Gewohnheit bereits zur Sucht entwickelt hat, startet wiederum einen neuen Prozess.
Jetzt ist es wichtig, diesen Weg nicht von Schuldgefühlen und Selbstvorwürfen überschatten zu lassen, sondern eher von Dankbarkeit und Vorfreude, auf ein neues suchtfreies Leben.

Ja, es gibt einen Grund dafür, dass Sie jetzt genau an diesem Punkt in Ihrem Leben stehen und vermutlich wünschen Sie sich jetzt, dass Sie irgendwann in der Vergangenheit etwas anders gemacht hätten, was Sie nicht in diese Situation gebracht hätte.
Das Gefühl ist absolut verständlich, aber bringt Sie nicht weiter.

Den Grund zu kennen, ist wichtig, aber eben nicht, um sich damit fertig zu machen, sondern schlicht um daraus zu lernen.

Und ganz wichtig: Die Schuldfrage ist irrelevant.

Einen Schuldigen für seine Sucht zu finden, setzt Gefühle wie Wut und Verbitterung frei. Diese Frage kann weh tun. Um den Prozess, raus aus der Sucht, zu unterstützen sind Gefühle wie Zuversicht und vielleicht sogar ein wenig Vorfreude wesentlich hilfreicher.

Vorfreude auf ein Leben, bei dem die Natürlichkeit wieder im Vordergrund steht.

Niemand ist mit dem Drang nach beispielsweise Alkohol oder Nikotin zur Welt gekommen. Eigentlich passt dieser Drang gar nicht zu uns Menschen. Wir haben uns dieses Verhalten über die Jahre antrainiert, bis es dann zur Sucht kam.

Das Gute ist, dass wir wieder zu unserem Ursprung zurück können, zu der Zeit, in der wir sehr gut ohne diese Suchtmittel leben konnten.

Frei von Sucht und ungewollten Gewohnheiten.

Mit der Weiss-Methode

 

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Was bedeutet Stress?

Stress bedeutet, grob gesagt, dass wir eine Belastung nicht mehr bewältigen können oder auch nur denken, dass wir es nicht können. Selbst das Gefühl, dass wir vor einem scheinbar unüberwindbaren Hindernis stehen, kann Stress in uns auslösen. Der Blutdruck steigt, unser Herz schlägt schneller, die Verdauung verändert sich. Im Körper passiert einiges, wenn gestresst sind.

Was führt zu Stress?

Im 21. Jahrhundert können wir kaum unbeeinflusst von Stress sein. Unser Leben hat sich in eine Richtung entwickelt, die oftmals anstrengend ist.
Im Briefkasten warten mehr Hiobsbotschaften als Liebesbriefe und Grußkarten. Der Terminkalender quillt über. Einkaufen müssten wir auch noch, aber bitte nur frische und gesunde Lebensmittel, die schnell zubereitet werden können.
Wir leben in einer Welt voller Widersprüche und hetzen von einer Aufgabe zur nächsten, immer schon den kommenden Termin im Hinterkopf.
Ein Leben auf der Überholspur.

Woran liegt das?
Sind die gesellschaftlichen Anforderungen schlichtweg zu hoch?
Oder sind es vielleicht die persönlichen Anforderungen?

Vermutlich ist es ein Mix aus beidem. Viele Menschen haben einen neuen, ständigen Begleiter – das schlechte Gewissen.
Ein schlechtes Gewissen, weil man zu wenig Zeit für die Familie hatte, für Freunde, für die Arbeit.
Ein schlechtes Gewissen, weil der Staubsauger seit Tagen unberührt in der Ecke steht, der Wäschekorb überquillt, der Kühlschrank leer ist.
Die Mahlzeit war nicht gesund genug, die Gute-Nacht-Geschichte für die Kinder war zu kurz.

All dies führt zu einem schlechten Gewissen, und dieses führt zu einem fast dauerhaft gestressten Geist.

Aus der Weiss-Therapeutischen Perspektive verstehen wir Stress sogar als DIE Hauptursache für Abhängigkeiten und Süchte.
Durch eine Sucht bringen wir auch Kontinuität in unser Leben. Wir Menschen mögen Kontinuität.

Wenn jeder Tag neue und unterschiedliche Herausforderungen für uns bereithält, dann ist das Glas Wein am Abend oder die Zigarette am Morgen eine willkommene Beständigkeit, auf die Verlass ist.

Stress schleicht sich auf den verschiedensten Wegen in unser Leben ein.

Es setzt oft eine Spirale in Gang, aus der nur schwer wieder rauszukommen ist.
Umso gestresster wir sind, umso mehr verlangt unser Körper und auch unser Geist nach Entspannung.

Diese Entspannung kann auf natürlichem Weg erreicht werden, beispielsweise durch Wandern oder Sport, ein schönes Buch oder ein ausgedehntes Essen mit Freunden. Jeder Mensch hat seine eigene Methode, mit der er abschalten kann.

Und genau hier kommt uns das Leben in die Quere.

Um auf natürliche Weise zu entspannen und Stress abzubauen, benötigen wir Zeit.

Eine Wanderung kann man nicht mal eben in fünf Minuten unternehmen. Für ein Buch muss man sich auch Zeit nehmen oder für ein Essen mit Freunden.
Zeit ist unser höchstes Gut, was wir, durch den Stress, den wir in unserem Leben haben, aber völlig ausreizen. Deshalb greifen wir zu Mitteln, die uns kurzfristig entspannen, wie der Zigarette oder dem Glas Wein.

Wir suggerieren uns damit, dass wir entspannen, ohne es tatsächlich zu tun.

Für unseren Geist ist es angenehm, aber für unseren Körper ist es Gift und bedeutet nur noch mehr Arbeit. Und damit gehen wir, vollkommen unbemerkt, den ersten Schritt in Richtung Sucht.

 

Wie können wir Stress nun auf natürliche Weise abbauen?

Indem wir uns Zeit nehmen. Zeit für uns selbst.
Ja, Hobbys sind meist zeitaufwendiger als eine Zigarette zu rauchen, aber sie sind für uns so viel mehr, als wir ihnen zugestehen. 
Sich wirklich einmal bewusst Zeit für sich zu nehmen und abzuschalten ist unfassbar wertvoll und wichtig für unser Wohlbefinden.

Es hilft uns nicht nur für den Moment, sondern unterstützt uns dabei, auch zukünftig besser mit Stresssituationen umzugehen.

Nehmen Sie sich Zeit.

Nehmen Sie sich wichtig.

Nehmen Sie Hilfe an.

Eine weitere Hilfe, um Stress abzubauen, ist, sich die richtigen Fragen zu stellen.

Was ist wirklich wichtig?
Die Beantwortung dieser Frage ist natürlich sehr individuell. Wenn wir einen kranken Menschen fragen, wird die Antwort vermutlich Gesundheit sein. Fragen wir einen unglücklich verliebten Menschen, wird die Antwort wahrscheinlich eher auf Glück und Liebe ausgelegt sein.
Dennoch könnte es schon heilsam sein, sich diese Fragen zu stellen und dadurch eine neue Sichtweise auf das Leben zu gewinnen.

Viel zu oft ist uns die Meinung anderer Menschen enorm wichtig und setzt uns unter Druck. Wir sollten viel öfter hinterfragen, warum uns das so wichtig ist.
Wir müssen gar nicht von jedem Menschen, in unserem Umfeld, gemocht werden.
Viel wichtiger sollte es für uns sein, ob wir denn die anderen Menschen alle mögen. Und auch hier ist es vollkommen in Ordnung, wenn die Antwort „nein“ lautet.

Wir stressen uns oft völlig unnötig, wenn wir uns vorher nicht diese wichtigen Fragen stellen.

Ist Stress ansteckend?

Sind Sie schon einmal morgens zur Arbeit gekommen und wurden direkt von einem missmutigen Kollegen oder einer missmutigen Kollegin begrüßt?
Der Montag ist sehr berühmt für schlechte Laune auf der Arbeit. Abgesehen davon, dass diese Tatsache an sich schon traurig ist, haben vermutlich viele Menschen bereits erlebt, dass Kollegen/innen ihren Unmut sehr frei kundtun. Vielleicht gehören Sie auch selbst hin und wieder dazu.
Zu welcher Reaktion führt das?

Es steckt an. Es ist deutlich schwerer gut gelaunt zu sein, wenn das Umfeld es nicht ist. Diese Situation stresst uns. Wir haben uns in den Sog ziehen lassen und meistens haben wir es nicht mal bemerkt.
Auch hier ist es wieder wichtig die richtigen Fragen zu stellen.

Die Situation, die Sie heute stresst – ist die in einer Woche noch relevant? Wie sieht’s in einem Monat oder in sechs Monaten aus?
Werden Sie dann überhaupt noch daran denken?

Also warum dann heute darüber aufregen?

Ein weiterer Tipp, um mit Stress besser umzugehen:

Leben Sie nicht in der Vergangenheit. Es gibt bestimmt etwas, was in der letzten Zeit nicht so gelaufen ist, wie Sie es gern gehabt hätten.
Dadurch, dass es bereits passiert ist, können Sie es heute nicht mehr ändern. Sie können daran arbeiten, dass es nicht nochmal passiert und eventuell müssen Sie noch ein paar Scherben aufwischen, aber die Tatsache, dass es passiert ist, ist endgültig.

Lassen Sie es los.

Das Loslassen kann ein Prozess sein. Nur, weil Sie im Augenblick diese Zeilen lesen, wird nicht alles sofort wieder gut. Geben Sie dem Prozess etwas Zeit und trainieren Sie ihn.
Es werden Ihnen im Leben noch weitere Fehler passieren, es wird Situationen geben, bei denen Sie im Nachhinein denken, Sie hätten besser reagieren können. Das ist das Leben und das ist auch gut so.
Denn mit jeder dieser Situationen, können Sie lernen besser umzugehen, und so wird sich der Prozess des Loslassens immer weiter verkürzen und Sie können Ihre Gedanken wieder auf die wirklich wichtigen Dinge richten.

Buch-Tipp:
Amir Weiss geht in seinem Buch intensiv auf die Thematik ein und zeigt anschaulich den Zusammenhang von Stress und den daraus resultierenden Süchten und Gewohnheiten.

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Sucht als Lernprozess

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Sucht und Gewohnheiten

Sucht ist ein Lernprozess

Wir betrachten das Thema Sucht heute einmal aus rein physiologischer Sicht. 
Was passiert in unserem Organismus, wenn wir süchtig nach etwas sind?

Sucht und Gewohnheiten

Wir betrachten heute die Sucht mal aus rein physiologischer Sicht.
Was passiert denn in unserem Organismus, wenn wir süchtig nach etwas sind?
Wir alle haben schon mal den Satz gehört: „Ach, das ist doch reine Kopfsache.“
Das stimmt sogar in vielen Fällen. Jedoch impliziert dieser Satz oft eine Verharmlosung. „Wenn es sich „nur“ in deinem Kopf abspielt, kann es ja nicht so schlimm sein bzw. dann kannst du es auch einfach ändern.“

Wäre schön, wenn es so einfach wäre.

Wer an einer Sucht leidet, dessen Gehirn hat sich verändert.

Wir alle haben ein Belohnungssystem, was auch unfassbar wichtig ist, denn es hat aus evolutionärer Sicht einen sehr sinnvollen Zweck.
Dieses Belohnungssystem haben wir bei einer Sucht allerdings zweckentfremdet, wir haben ihm diese Sucht beigebracht.
Normalerweise treibt unser Belohnungssystem uns an, es trägt zu unserer Selbsterhaltung bei.

Doch wir können diesem System auch beibringen, von verschiedenen Tätigkeiten oder Stoffen nicht genug zu bekommen.

Stellen wir uns mal eine Straße vor. Wir sind an Punkt A und möchten gerne zu Punkt B. Automatisch suchen wir nach dem kürzesten Weg. Die wenigsten Menschen werden in ihr Navi die längste und beschwerlichste Route eingeben. Wir suchen nach Abkürzungen.

Genau dies machen wir auch mit unserem Belohnungszentrum. Wir fühlen uns gut, wenn wir beispielsweise eine Gehaltserhöhung bekommen oder eine gute Note oder generell für gute Leistung gelobt werden. Der Weg dahin ist aber meist anstrengend und die Zeit, die wir investieren, um unser Belohnungssystem zu aktivieren, ist länger, als die Glücksgefühle andauern.
Auch hier gibt es nun Abkürzungen.
Die Abkürzungen, um den Botenstoff Dopamin, das Glückshormon, zu erlangen, sind vielseitig.
Jegliche Art von Drogen führt zu einer Ausschüttung von Dopamin. Damit suggerieren wir unserem Belohnungszentrum einen Erfolg. Wir sitzen also auf dem Sofa und rauchen eine Zigarette oder essen eine Tafel Schokolade und für unser Gehirn ist dies ein Erfolgserlebnis.

Der Haken an der Sache ist, dass sich unser Gehirn merken kann, welche Stoffe zur Dopaminausschüttung geführt haben. Das Verlangen danach wird gesteigert.

Sucht ist also ein Lernprozess.

Komplexe neuronale Anpassungen setzen ein und diese Adaption verändert unser Gehirn nachhaltig.
Es findet eine enge Interaktion von Reizverarbeitung, Kognition, Gedächtnis und Emotionen statt. Diese Interaktion führt zu einem Suchtverhalten, welches nach und nach etabliert wird und mit der Zeit zu einem automatisierten Handlungsmuster führt.

Nehmen wir als Beispiel die Zigarette nach dem Essen. Diese Zigarette wird bei vielen Menschen völlig automatisch geraucht. Es wird nicht mehr bewusst darüber nachgedacht. Das Essen ist beendet, man geht raus und raucht. Dieser Automatismus wird lediglich beeinflusst, wenn plötzlich keine Zigaretten mehr da sind.

Der Weg von einer Gewohnheit zur Sucht findet, wie so vieles, schleichend statt.

Ganz am Anfang steht die Gewohnheit. Wir gewöhnen uns an das, durch die verschiedenen Substanzen ausgelöste, Gefühl.
Durch diese Gewöhnung findet jedoch noch ein Prozess in uns statt, und zwar werden wir immer sensibler für Reize, die in Verbindung mit diesem Gefühl stehen.

Hier ein kleines Beispiel, wie unser Gehirn funktioniert:

Suchen Sie bewusst in Ihrer Umgebung nach allem was blau ist. Schauen Sie sich im Raum einmal genau um, und zählen Sie alle blauen Gegenstände, die Sie finden. Fertig?
Dann beantworten Sie jetzt bitte folgende Frage:

Wie viele rote Gegenstände befinden sich mit Ihnen im Raum?

Schwierig oder?
Sie haben sich auf blau fokussiert und können vermutlich deshalb schwer sagen, wie viele rote Gegenstände in Ihrem direkten Umfeld sind.

Ungefähr so können Sie sich das auch mit Ihrem Suchtmittel vorstellen. Stellen Sie sich vor, Sie sind im Supermarkt und Ihr Gehirn stellt unbewusst unentwegt die Frage: Wo sind die Weinflaschen?
Eine Art unbewusster Fokus geht genau in diese Richtung. Wir nehmen auch Werbeplakate ganz anders wahr. Auch der Geruch spielt hierbei eine große Rolle.
Wie schnell man sich solche Verhaltensänderungen antrainiert, kann man auch sehr gut bei Schwangeren beobachten. Viele Schwangere müssen, grade im letzten Trimester, deutlich häufiger auf die Toilette. Völlig unbewusst ist die Toilette nach kürzester Zeit der erste Ort nach dem man sucht, sobald man irgendwo hinkommt. Sei es im Supermarkt, im Restaurant, in öffentlichen Parks, das Ausschau halten nach einer Toilette wird automatisch.

Wir können also unser Gehirn trainieren, sei es bewusst, beispielsweise beim Erlernen eines Instruments oder aber unbewusst durch Erfolgserlebnisse oder ähnliches.

Wichtig zu wissen ist, dass unser Gehirn keine Löschfunktion hat. Das ist super, wenn wir hierbei an das Fahrradfahren denken. Es wäre sehr anstrengend, wenn wir das immer wieder neu erlernen müssten. Das gilt selbstverständlich für sehr viele Bereiche.
Hinderlich wird es, wenn wir uns den Prozess des Suchtmittelkonsums antrainiert haben.

Es gibt aber auch eine gute Nachricht:

Wir können unserem Gehirn immer wieder neue Prozesse beibringen.

Wir können unsere Gewohnheiten vielleicht nicht ganz löschen und es kann uns ein Leben lang passieren, dass wir durch verschiedene Reize wieder an sie erinnert werden. Aber wir können sie überschreiben.

Forscher haben herausgefunden, dass Abstinenz ein Prozess ist, der immer wieder bewusste Entscheidungen fordert.

Am besten treffen wir bewusste Entscheidungen, indem wir lernen, was für Auswirkungen diese haben. Hierbei empfehle ich die positiven Auswirkungen in den Vordergrund zu rücken.
Wenn wir mal süchtig waren und uns dies nicht gut getan hat, können wir uns entweder immer wieder an die Negativität dieser Sucht erinnern, so ganz nach dem Motto:

„Das möchte ich so nie wieder erleben. Ich möchte nie mehr süchtig nach etwas sein.“

Oder wir können uns auf das Positive fokussieren. Der Geruchs- und Geschmackssinn kommen stärker zurück nachdem das Rauchen aufgegeben wurde. Das bedeutet, das Essen schmeckt wieder besser.
Wir wachen morgens frischer und ausgeschlafener auf, weil wir am Vorabend Wasser statt Wein getrunken haben.

Die Liste kann unendlich lang fortgeführt werden.

Eine Unterstützung, Gewohnheiten gar nicht zu Süchten kommen zu lassen, ist die Weiss-Methode. Sie ist nicht invasiv oder schmerzhaft, ganz im Gegenteil. Unsere Teilnehmer berichten von einem sehr entspannten und guten Gefühl nach der Behandlung.

Was ist die Weiss-Methode?

 

Sie haben Fragen zur Weiss-Methode? Hier finden Sie die Antworten:

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Gründe und Risiken von Suchtverhalten verstehen

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Von Amir Weiss
Wenn man mich nach der Hauptursache für Süchte fragt, ist meine Antwort eindeutig: Stress! Süchte verursachen Stress, und Stress ist eine Sucht in sich selbst. Stress ist eine leise, oft unerkannte und gleichzeitig alles übertönende, zerstörerische Kraft. Stress und Sucht stellen die größten Herausforderungen in unserem Leben und vor allem für einen produktiven und immer nach Gleichgewicht strebenden Seins-Zustand dar.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Stress zu einer der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts erklärt. Bereits jeder fünfte Deutsche leidet darunter. Die Weltgesundheitsorganisation erklärt, dass Stress mittlerweile zu „einer weltweiten Epidemie“ geworden ist. Der „Weiter-Schneller-Mehr“-Virus verbreitet sich rasant. Stress und die Folgen von Stress sind die Volkskrankheit Nummer 1 in Deutschland. Zahlreiche Menschen sind betroffen: Arbeiter und Angestellte, Führungskräfte und Mitarbeiter, Hausfrauen und Hausmänner, Kinder und Jugendliche – und sogar Babys.

Es gibt noch viel darüber zu lernen, wie Stress und Süchte entstehen, was sie verursacht und welches ihre Folgen sind. Ebenso mangelt es an Bewusstsein dafür, dass Stress und Sucht im hohen Maße ansteckend sind. Denn – Stress überträgt sich. Kaum einer wird sich stressgeladenen Situationen im Büro, die von anderen ausgelöst werden, entziehen können. Stress nimmt also erheblichen Einfluss auf unsere Umwelt. Mittlerweise ist sogar erwiesen, dass selbst Zimmerpflanzen auf Stress von Menschen reagieren.

Das Leben und seine Möglichkeiten wertschätzen

Mir ist bewusst, dass wir alle einem Beruf nachgehen, unsere Rechnungen bezahlen und Geld für unseren Lebensunterhalt verdienen müssen. Nichtsdestotrotz betrachte ich in diesem Artikel das menschliche Leben aus einem Blickwinkel, wie Leben – ganz abgesehen von den alltäglichen Verpflichtungen – sein könnte und vielleicht sein sollte.

Es ist nicht immer eine leichte Aufgabe, den Berg an Herausforderungen und Problemen, die einem das Leben heutzutage stellt, zu meistern. Der Verdienst des Lebensunterhalts ist mit Sicherheit eines dieser Herausforderungen. Jedoch ist es genauso wichtig, sein Leben immer besser und bewusster zu leben, und ein größeres Verständnis über die Ursachen und Wirkzusammenhänge über unser Leben, unseren Körper und unser Energiesystem zu erlangen.

Ein essentieller Bestandteil des menschlichen Organismus sind unsere Gewohnheiten, die von unserem „automatischen Zentrum“ gesteuert werden. Man kann sich das automatische Zentrum wie eine Schaltzentrale vorstellen, dessen Aufgabe es ist, Abläufe, die einmal geprägt wurden, zuverlässig und präzise zu wiederholen. Zu einem Großteil schreiben wir durch das, was wir im Leben tun, denken und fühlen, die Programme für unsere Gewohnheiten selbst.

Jeder kennt die Schwierigkeiten der ersten Fahrstunden oder der ersten Übungen auf dem Fahrrad – Und dennoch, nach einer Weile, und durch wiederholte Übung tritt nach einer Weile der Zustand ein, in dem man ohne Nachdenken die Füße aufs Pedal setzt und losfährt. Das automatische Zentrum führt zuverlässig alle sich wiederholenden Tätigkeiten aus, vom Zähneputzen und Schnürsenkel binden, jedoch auch die zuverlässige Reproduktion von Stressreaktionen. Sobald wir etwas einprogrammiert haben, ist es sehr schwer, dieses Programm wieder umzustellen. Darum ist es so schwierig, sich vom Rauchen, Zuckerkonsum sowie anderen Gewohnheiten und Süchten zu lösen.

Leben im Zeitraffer

In einer Zeit, in der Technologien sich immer schneller entwickeln und unser Leben durch die Flut an äußeren Eindrücken immer komplexer wird, ist es sehr leicht, die eigene Lebensqualität zu vernachlässigen, und die eigene Gesundheit nicht als erste Priorität zu beachten. Je mehr ein Leben sich in dieser Weise entwickelt, desto stärker wird der innerliche Anpassungsdruck an äußere Gegebenheiten. Über lange Sicht hinweg sind jedoch nur sehr wenige Menschen mit dieser Art und Weise der Lebensführung glücklich. Folgerichtig setzt ein Gefühl des Getriebenseins ein, oder ein Gefühl, dem Hamsterrad unmöglich entkommen zu können.

So ist es heutzutage zu einem typischen Bild in Unternehmen geworden, dass selbst Mitarbeiter, die krank sind, manche sogar kurz vorm Burn-Out stehen, einfach weitermachen, bis es nicht mehr geht.

Die industrielle Revolution und ihre Auswirkungen halten unsere heutige Welt im Würgegriff. Wir wurden erzogen und konditioniert, nicht frei zu sein, sondern nach den Regeln oder Vorgaben anderer zu spielen bzw. zu leben. Es ist weitaus mehr akzeptiert, nach gesellschaftlich akzeptierten Standards oder Gesellschaftsmodellen zu streben, als unser natürliches Wesen und Potential freizusetzen.

Dieser Widerspruch kann zu einer dauerhaften Stress-Reaktion führen. Auf seelischer Ebene wird dieser Widerspruch sehr genau registriert. Tatsächlich kann man sagen, dass einer der allergrößten Stressfaktoren des Menschen darin besteht, von seinen natürlichen Fähigkeiten und Potentialen, ja, dem eigenen Wesenskern getrennt zu sein. Um diese Trennung nicht wahrnehmen zu müssen, greifen Menschen zu Betäubungsmitteln und Drogen aller Art, ob Tabak, Zucker bis hin zu schweren Drogen. Selbst Fernsehgucken, 14 Stunden am Stück arbeiten, oder dem Leben gegenüber eine Opferhaltung einzunehmen, kann zur Betäubung genutzt werden.

Wie wirken sich Stress und Sucht auf den Körper aus?

Stress ist im Wesentlichen eine Reaktion in einem größeren Kontext, den man generell als Adaptionssyndrom bezeichnet. Dieses ist in drei Phasen aufgeteilt:

  1. Die Alarmreaktion (auch fight-or-flight Reaktion): Die Alarmreaktion ist eine spontane Reaktion, die der Abwehr dessen dient, was uns begegnet und widerfährt. Es findet eine akute körperliche Anpassungsreaktion statt, die vor allem durch die Ausschüttung von Stresshormonen bewirkt wird. Diese Phase ist sehr kurz. Durch den Konsum von Zigaretten, Zucker und anderer Drogen wird versucht, der Stressreaktion beruhigend zu begegnen.
  2. Die Anpassungs- und Widerstands-Phase: Anhaltender Stress, also chronischer Stress erhöht die Wahrscheinlichkeit von Diabetes, Bluthochdruck, Herzgefäßproblemen, Krebs und anderen Gesundheitsproblemen. Hält diese Phase lange an, führt sie zur Erschöpfungsphase. Der beständige Konsum von Tabak, Zucker, und anderen Drogen, obwohl er kurzfristig im Auge des Konsumenten zur Betäubung des Stresses dienen soll, wirkt auf den Körper als beständiger Stress-Faktor.
  3. Die Erschöpfungsphase: In dieser Phase wird eine verminderte Leistungsfähigkeit spürbar, sowie das Gefühl der allgemeinen Überforderung. Es kommt verstärkt zu Gereiztheit, Unsicherheit, Ängstlichkeit und Aggressivität auf emotionaler Ebene. Burn-Out, Schlafstörungen, Hautkrankheiten, Magengeschwüre kommen in dieser Phase verstärkt zum Ausdruck. Durch den langanhaltenden Stress kann es zur Unterversorgung von Nährstoffen kommen, da der Körper nicht mehr genügend Nachschub bereitstellen kann.

Von der industriellen Revolution zur innerlichen (R)Evolution:

Stress lässt sich bestimmt nicht von jetzt auf gleich einfach abstellen. Vielleicht können jedoch die folgenden Tipps und Tricks helfen, um besser mit Alltags-Situationen und Veränderungen in einem selbst, im Privaten und am Arbeitsplatz umgehen zu können:

Passt Ihr Glaubens- und Wertesystem noch zu Ihnen? Oder braucht es ein Update?
Fragen Sie sich: Was sind meine Werte? Was genau möchte ich? Was ist wirklich wichtig für mich? An was genau glaube ich? Nehmen Sie sich Zeit, um diese Fragen für sich zu beantworten. Die eigenen Werte zu kennen ist ein stabiler Anker in einer Welt, die sich schneller ändert, als man selbst im Stande ist zu begreifen.

Ihr Glaubens- und Wertesystem schafft innere Stärke.
Diese innere Stärke befähigt Sie in neuer Art und Weise mit Stress umzugehen. Auch mit dem Stress, der durch ständige Veränderungen entsteht.

Schnelle Veränderungen bedeuten immer, mit Ungewissheit umgehen zu müssen. Sich schnell entwickelnde Technologien und hektischer Fortschritt kann beim Individuum großen Stress hervorrufen, und somit letztlich zu der oben beschriebenen mentalen, emotionalen, psychologischen und körperlichen Erschöpfung führen. Gerade unter großem Druck gilt: Halten Sie an Ihren eigenen Werten fest, bleiben Sie Ihren Prinzipien treu und verlieren Sie nicht aus den Augen, was Ihnen wichtig ist. Das wird Sie auch im Umgang mit Ihren eigenen Gewohnheiten und Süchten stärken, dem oft irrationalen Verlangen nach Konsum von Alltagsdrogen besser zu begegnen.

Nutzen Sie Ihre innere Stärke, um am Ball zu bleiben.
Bedeutende Durchbrüche unserer Geschichte wurden immer wieder von Individuen erreicht, die offen für etwas waren, das die Mitmenschen nicht zu sehen vermochten. Und die – wenn auch durchaus mit Zweifel oder Angst behaftet – ihre eigenen Mauern des Alltagstrotts und der individuellen und kollektiven Gewohnheiten zu durchbrechen wagten. Erst dann entstehen neue Gelegenheiten und Möglichkeiten. Die Zeit, in der wir leben, hält viele solcher Gelegenheiten für uns bereit. Ich wünsche mir, dass wir viele dieser neuen Möglichkeiten nutzen, denn wie sagt das Sprichwort: Eine Reise von 10.000 Meilen beginnt immer mit dem ersten Schritt.

Lassen Sie sich niemals daran hindern, Sie selbst zu sein. Selber herauszufinden, wer man ist, und so zu leben, wie man natürlicherweise ist – dies ist eine der kostbarsten und am dringlichsten benötigen Qualitäten, und gleichzeitig scheint es eine der seltensten Eigenschaften in dieser Welt.

Mehr Informationen zu Sucht

Jetzt die guten Vorsätze richtig umsetzen!

Jetzt die guten Vorsätze richtig umsetzen!

Jetzt die guten Vorsätze richtig umsetzen!

Mit dem Start ins neue Jahr nehmen wir uns immer viel vor. Mit dem Rauchen aufhören, weniger essen, weniger trinken, abnehmen, mehr Sport machen etc. Viele dieser guten Vorsätze bleiben jedoch im Laufe der nächsten Wochen auf der Strecke. Mithilfe der Weiss-Methode gelingt der Start in ein gesünderes Leben ganz einfach.

Egal ob Sie eine Zuckerentwöhnung, Raucherentwöhnung, Alkoholentwöhnung oder eine Behandlung einer Ess-und Fress-Sucht planen, die Weiss-Methode hilft zuverlässig dabei, lästige Gewohnheiten und Süchte abzulegen. Dabei wird in nur einer Sitzung (bei Alkohol und Ess-Sucht bis zu vier Sitzungen) der Stimulus, der eine Gewohnheit oder Sucht in Gang hält, so stark beruhigt, dass Menschen nach der Behandlung eine Gleichgültigkeit oder Ablehnung gegenüber dem jeweiligen Suchtmittel erleben. Durch diese Herangehensweise ist es möglich, Gewohnheiten, und Süchte so stark zu beruhigen, dass ein Mensch einfach aus dieser ewigen Schleife aussteigen kann.

Wenn Sie auch Interesse an einer Behandlung mit der Weiss-Methode haben, neben Terminen in den Behandlungszentren in Berlin, Deggendorf, Wiesbaden, Mannheim, Oberviechtach und Winklarn, sind unsere Therapeuten auch im Januar wieder zu mobilen Behandlungstagen in Berlin, Hamburg, Stuttgart, Köln, München, Rorschach, Soest und Wien unterwegs.