Wie beeinflusst unser Zuckerkonsum den Corona-Krankheitsverlauf?

Studien prüfen: Schwerer Corona-Verlauf durch Zucker?

Deutliche Zusammenhänge zwischen chronisch erhöhtem Konsum von Industriezucker und der Schwere von Corona-Infektionen

 

Schwerer Corona-Verlauf durch Zucker? Vorab sei gesagt, dass die aktuelle Studienlage im Frühling 2022 zunächst nur eine Tendenz anzeigen kann, während die Zahl der Studien zu diesem Thema weltweit weiter wächst.  

Wir beziehen uns in diesem Artikel auf die in Frontiers in Public Health veröffentlichte Meta-Studie mit ca. 240.000 Einzelstudien von Juli 2021. In diesen Studien zeigen sich deutliche Zusammenhänge zwischen chronisch erhöhtem Konsum von Industriezucker und der Schwere von Corona-Infektionen. 

 

Hier wird ein Trend erkennbar, den es weiter zu erforschen und zu verstehen gilt. Die vorliegenden 240.000 Studien wurden in der Meta-Studie nach Gemeinsamkeiten zu schweren Covid-19 Verläufen durchsucht. Es stellte sich heraus, dass einer der wichtigsten Risikofaktoren der erhöhte Blutzuckerwert ist. Alle Einzel-Studien weisen darauf hin, dass ein erhöhter Blutzuckerspiegel an jedem Schritt im Laufe der Covid-19-Infektion beteiligt ist und zu einem schweren Corona-Verlauf beitragen kann. (Quelle: DGP-Deutsches Gesundheitsportal)

Es ist also definitiv sinnvoll, den eigenen Zuckerkonsum im Zusammenhang mit der eigenen Gesundheit und besonders in seinen Auswirkungen auf das Immun-System einmal ganz realistisch zu betrachten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt einen maximalen täglichen Zuckerkonsum von 50 g bei einem durchschnittlichen Energiebedarf von ca. 2000 kcal. (Quelle: DGE) 50 g Zucker täglich sind keine große Menge. Zum Vergleich: Aktuell konsumiert die Deutsche Bevölkerung pro Kopf durchschnittlich wieder deutlich mehr als 100g Zucker täglich.

Zucker ist seit Jahrzehnten in die tägliche Ernährung so sehr integriert, dass er als Zucker-Konsum gar nicht mehr auffällt. Dieses Phänomen wird auch „versteckter Zucker“ genannt. Dieser ist im „gesunden“ Müsli ebenso vorhanden wie in der Wurst und im „Natur-Joghurt“. Zucker ist als Geschmacksverstärker in fast allen Fertiggerichten „versteckt“, besonders in den „Light“-Lebensmitteln, die mit geringerem Fettanteil vorgaukeln, gesünder zu sein, was nicht der Fall ist.

Zurzeit wird uns tagtäglich vor Augen geführt, welch hohes Gut unsere Gesundheit ist und vor allem, wie schützenswert diese ist. Dem stimmen wir als Weiss-Therapeut*innen in jeder Hinsicht zu. Gerade deshalb ist es wichtig, sich die individuelle Verantwortung für die eigene Gesundheit immer wieder neu bewusst zu machen. Wir selbst können unsere Gesundheit durch unsere Ernährung stärken. Wir können sie aber auch schwächen. Wir können uns gewissermaßen krank essen.

Die gute Nachricht ist, dass wir nicht einmal etwas zusätzlich tun oder ändern müssen, um unseren Zuckerkonsum einzuschränken. Ganz im Gegenteil! Durch das Weglassen von Zucker tun wir uns bereits etwas Gutes. Dafür müssen wir weder aus dem Haus gehen noch ist dies mit erheblichem Aufwand verbunden.

Jetzt ist der perfekte Augenblick, um etwas zu verändern. Suchen Sie Unterstützung dabei? Dann wenden Sie sich herzlich gerne an uns. Das Weiss-Institut beschäftigt sich seit 1986 mit ungesunden Gewohnheiten und Süchten und ist Experte auf diesem Gebiet.

Vereinbaren Sie noch heute Ihren Termin für Ihre Zuckerentwöhnung, auch ganz bequem online! Und unser Service-Büro erreichen Sie unter der Telefon-Nummer 0800 – 512 99 99.

Besuchen Sie auch gern unsere Webseite. Hier finden Sie neben ausführlichen Informationen und Videos zu den Schwerpunkten unserer Arbeit auch einen Bestell-Link zum Buch von Amir Weiss „Gewohnheiten ändern und Sucht loslassen“.

 

Ansprechpartnerin im Weiss-Institut für Presse-Mitteilungen: Christiane Schmidt

Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden. 

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